Dieser Satz kommt oft nicht einfach so.
Viele Mamas beginnen daran zu zweifeln, wenn ihr Baby viel weint.
Wenn es oft an die Brust möchte.
Wenn es sich scheinbar nicht beruhigen lässt.
Und schnell steht die Frage im Raum:
„Reicht meine Milch überhaupt?“
Doch nicht jedes Weinen bedeutet Hunger.
Babys weinen aus vielen Gründen:
weil sie müde sind,
weil sie Nähe brauchen,
weil sie sich regulieren wollen,
weil sie die Geburt verarbeiten.
Stillbabys trinken nicht nur, um satt zu werden.
Sie stillen auch für Nähe, Sicherheit und Regulation.
Und genau deshalb möchten sie oft an die Brust.
Das bedeutet nicht, dass deine Milch nicht reicht.
Auch dein Körper verändert sich.
Viele Mamas sind verunsichert, wenn ihre Brüste auf einmal weicher werden.
Doch das ist kein Zeichen für zu wenig Milch.
Es zeigt, dass sich dein Körper eingespielt hat.
Dass er beginnt, die Milch genau nach Bedarf deines Babys zu bilden.
Auch das Abpumpen sagt wenig über deine Milchmenge aus.
Wenn du nur kleine Mengen abpumpst, bedeutet das nicht automatisch, dass du zu wenig Milch hast.
Dein Baby ist kein Milchpumpgerät.
Was wirklich wichtig ist:
Die Muttermilch passt sich den Bedürfnissen deines Babys an.
Häufiges Stillen regt die Milchbildung an.
Und der Magen deines Babys ist gerade am Anfang sehr klein – es braucht keine großen Mengen, sondern immer wieder kleine.
Dein Körper arbeitet mit deinem Baby - nicht gegen euch.
Und wenn Zweifel kommen dürfen sie da sein.
Aber sie bedeuten nicht, dass etwas nicht stimmt.
Manchmal hilft es, genauer hinzuschauen.
Zusammenhänge zu verstehen.
Und sich begleiten zu lassen.
Du musst das nicht alleine herausfinden.
Liebe Grüße
Lisa – eure Stillberaterin für Landshut und Umgebung 🤍
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